Essbare Wildpflanzen mit Verbreitungsgebieten in Deutschland

Gewöhnlicher Löwenzahn - Taraxacum sect. Ruderalis - Blüte (Dr. Julia Naudszus)

Hier findest du eine Übersicht über essbare Wildpflanzen – Superfoods direkt um uns herum – kostenlos aber nicht umsonst. Allerdings bedeutet essbar nicht, dass alles von der Pflanze, zu jedem Zeitpunkt, in jeder Form, in unbegrenzter Menge und über eine unbegrenzte Zeit genießbar ist.

Wenn du dich mit Wildpflanzen nicht auskennst, dann lass dich von einer fachkundigen Person in dieses Thema einführen. Oder du machst gleich selbst eine Ausbildung. Solch eine Ausbildung zum “Zertifizierten Coach für essbare Wildpflanzen nach Dr. Markus Strauß” bietet z. B. grün UND gesund an.

Bei dieser Übersicht handelt sich nur um eine Auswahl an essbaren Wildpflanzen und ein paar zum Verwechseln geeignete Giftpflanzen – in Anlehnung an meine Ausbildung zur Fachberaterin zur Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen bei Dr. Markus Strauß. 

Dann kam mir beim Schreiben und Recherchieren für diese Seiten noch eine Idee: Es gibt vieles, was wir einkaufen und wegschmeißen, was man auch essen könnte und dazu noch wertvoll für unsere Ernährung ist. Ein Beispiel ist Möhrengrün. Es enthält Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Und ist damit gut für eine grüne Küche. Und damit ist noch ein Abschnitt “Marktpflanzen” mit wilden Anregungen aus dem Markt oder Supermarkt dazugekommen. So kann unsere Ernährung grüner werden, auch wenn wir nicht dazu kommen, Wildpflanzen zu sammeln oder keinen eigenen Garten oder Balkon haben oder draußen gerade nicht so viel wächst. Auch wenn es nicht so gut ist wie aus der Natur, so ist es tausendmal besser als gar nichts. Und es ist nachhaltig und preiswert bzw. man bekommt es kostenlos mit dazu. Wegen der Schadstoffbelastung sollten wir natürlich soweit es geht darauf achten, BIO einzukaufen.

Am Anfang dachte ich noch, ich mach’ mal schnell eine Übersicht fertig.

Eigentlich hätte ich schlauer sein müssen, denn auch meine “Anonymen Tiere von Google” gingen nicht schnell, sondern ich habe damals an einem Tag gerade mal zwei Tiere geschafft.

Bei diesen Pflanzen habe ich nur zwischen 30 Minuten und 6 Stunden für die einzelnen Pflanzen, Gattungen oder Familien gebraucht. Nichts mit spontan. Und ziemlich gegen Ende kam dann ein für mich unerwartetes Speichern-Problem: Die Seite ließ sich ab einem Gewissen Punkt nur mit Hängen und Würgen und irgendwann gar nicht mehr speichern. Extra php-Speicherplatz brachte auch nichts mehr, ebenso wenig wie der Support. Also noch einmal alles ummodeln, statt eines Blogartikels mehrere Webseiten draus basteln und dann war ich endlich fertig. Wie man halt fertig sein kann ;-).

Leider haben nicht alle Pflanzen auf eine Webseite gepasst, es waren einfach zu viele Bilder. Deswegen habe ich die Pflanzenfamilien auf verschiedene Seiten verteilt. Das hat den Vorteil, dass die Seiten etwas schneller laden und etwas übersichtlicher sind. Die Übersicht der Pflanzenfamilien findest du auf jeder Seite, so dass du schnell zu deiner gesuchten Gattung springen kannst.

Wenn du noch Fragen oder auch Anregungen hast, dann schreibe mir. Hier kommst du direkt zum Kontaktformular.

Auf den Wildpflanzenseiten findest du auch Empfehlungen. Ich bekomme dafür teilweise eine kleine Partnerprovision (mit * gekennzeichnet), um den Service für dich aufrechtzuerhalten.

Wenn du ansonsten noch Fragen oder Anregungen hast, dann schreibe mir gerne. Im unteren Teil findest du ein Kontaktformular.

Gesamtübersicht der Pflanzenfamilien

Systematik bzw. Klassifikation in der Biologie – Kurz erklärt am Beispiel des Bärlauchs

Reich (Pflanzen | Plantae) – Abteilung (Gefäßpflanzen | Tracheophyta) – Unterabteilung (Samenpflanzen | Spermatophytina) – Klasse (Bedecktsamer | Magnoliopsida) – Natürliche Verwandschaftsgruppe (Einkeimblättrige Pflanzen | Monokotyledonen ) – Ordnung (Spargelartige | Asparagales) – Familie (Amaryllisgewächse | Amaryllidaceae) – Unterfamilie (Lauchgewächse | Alliodeae) – Tribus (Allieae) – Gattung (Lauch | Allium) – Art (Bärlauch | Allium ursinum)

 Eingeordnet sind die Pflanzen in dieser Übersicht in ihren dazugehörigen Familien.

 

Ordnung: Buchenartige

♦ Birken
   ♦ Hängebirke
   ♦ Moorbirke
   ♦ Zwergbirke
   ♦ Zwergmoorbirke
   ♦ Himalayabirke
♦ Hainbuche (Weißbuche)
♦ Haselnuss
  ♦ Gemeine Hasel
  ♦ Korkenzieher-Hasel
  ♦ Baum-Hasel
  ♦ Lambertshasel

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Rosenartige

♦ Brenn-Nesseln
  ♦ Große Brennnessel
  ♦ Kleine Brennnessel
  ♦ Röhricht-Brennnessel
  ♦ Pillen-Brennnessel

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Buchenartige

♦ Echte Buche
♦ Eichen
♦ Stiel-Eiche
♦ Trauben-Eiche
♦ Rot-Eiche
♦ Kastanien
♦ Esskastanie
♦ Amerikanische Kastanie
♦ Chinesische Kastanie

Abgrenzung von 
♦ Gewöhnlicher Rosskastanie
♦ Fleischroter Rosskastanie
♦ Roter Rosskastanie 

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Doldenblütlerartige

♦ Gewöhnlicher Giersch
♦ Wald-Engelwurz
♦ Wiesen-Bärenklau
♦ Wilde Möhre
♦ ACHTUNG: Gefleckter Schierling
♦ ACHTUNG: Hundspetersilie
♦ ACHTUNG: Riesen-Bärenklau

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Doldenblütlerartige

♦ Weißer Gänsefuß oder Melde
♦ Riesen-Gänsefuß oder Magenta-Melde

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Hahnenfußartige

♦ Scharbockskraut vor der Blüte
♦ ACHTUNG: Scharbockskraut ab der Blüte

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Malphigienartige

♦ Johanniskraut

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Hartriegelartige

♦ Kornelkirsche (Gelber Hartriegel)
♦ ACHTUNG: Gemeiner Seidelbast

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Heidekrautartige

♦ Besenheide
♦ Erdbeerbäume
♦ Heidelbeeren
♦ Heidelbeere
♦ Moosbeere
♦ Preiselbeere
♦ GIFTVERDÄCHTIG: Rauschbeere
♦ ACHTUNG: Rhododendren

Teil 1 – Pflanzenfamilien von A bis H

Ordnung: Nadelhölzer

♦ Gemeine Fichte
♦ Douglasie
♦ Wald-Kiefer
♦ Weiß-Tanne
♦ ACHTUNG: Europäische Eibe

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Asternartige

♦ Gänseblümchen
♦ Gänsedisteln
   ♦ Acker-Gänsedistel
   ♦ Kohl-Gänsedistel
   ♦ Raue Gänsedistel
♦ Gemeiner Rainkohl
♦ Gewöhnlicher Löwenzahn
♦ Huflattich
♦ Kleinblütiges Knopfkraut
♦ Schafgarben
   ♦ Gemeine Schafgarbe
   ♦ Goldgarbe
   ♦ Edle Schafgarbe

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Kreuzblütlerartige

♦ Echte Brunnenkresse
♦ Gewöhnliches Hirtentäschel
♦ Knoblauchsrauke
♦ Meerrettich
   ♦ ACHTUNG: Blauer Eisenhut
♦ Wiesen-Schaumkraut

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Lippenblütlerartige

♦ Gundelrebe
♦ Taubnesseln
   ♦ Gefleckte Taubnessel
   ♦ Gewöhnliche Goldnessel
   ♦ Purpurrote Taubnessel
   ♦ Weiße Taubnessel

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Malvenartige

♦ Linden
   ♦ Sommerlinde
   ♦ Winterlinde
   ♦ Holländische Linde

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Kardenartige

♦ Schwarzer Holunder
♦ ACHTUNG: Zwergholunder

Teil 2 – Pflanzenfamilien von I bis M

Ordnung: Myrtenartige

♦ Gewöhnliche Nachtkerze
♦ Großblütige Nachtkerze
♦ Kleinblütige Nachtkerze

Teil 3 – Pflanzenfamilien von N bis Q

Ordnung: Spargelartige

♦ Bärlauch
   ♦ ACHTUNG: Gefleckter Aronstab
   ♦ ACHTUNG: Herbstzeitlose
   ♦ ACHTUNG: Maiglöckchen
♦ Wilder Schnittlauch

Teil 3 – Pflanzenfamilien von N bis Q

Ordnung: Nelkenartige

♦ Gewöhnliche Vogelmiere

Teil 3 – Pflanzenfamilien von N bis Q

Ordnung: Buchenartige

♦ Echte Walnuss

Teil 3 – Pflanzenfamilien von N bis Q

Ordnung: Rosenartige

♦ Sanddorn

Teil 3 – Pflanzenfamilien von N bis Q

Ordnung: Raublattartige

♦ Beinwell
   ♦ Echter Beinwell
   ♦ Futter-Beinwell
   ♦ Knoten-Beinwell
♦ Lungenkraut
♦ ACHTUNG: Fingerhut

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Rosenartige

♦ Aronia
  ♦ Filzige Apfelbeere
  ♦ Schwarze Apfelbeere
♦ Brombeere
  ♦ Gemeine Brombeere
  ♦ Armenische Brombeere
  ♦ Kratzbeere
♦ Felsenbirne
  ♦ Gewöhnliche Felsenbirne
  ♦ Baum-Felsenbirne
  ♦ Kahle Felsenbirne
  ♦ Kupfer-Felsenbirne

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Rosenartige

♦ Heckenrose
♦ Hundsrose
♦ Kirschpflaume
♦ Mädesüß
♦ Mispel
♦ Nelkenwurz
  ♦ Bach-Nelkenwurz
  ♦ Berg-Nelkenwurz
  ♦ Echte Nelkenwurz
  ♦ Kriech-Nelkenwurz

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Rosenartige

♦ Schlehe
♦ Vogelbeere
   ♦ ACHTUNG: Gemeiner Seidelbast
♦ Weißdorn
  ♦ Eingriffliger Weißdorn
  ♦ Zweigriffliger Weißdorn
  ♦ Großkelchiger Weißdorn

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Enzianartige

♦ Labkräuter
   ♦ Echtes Labkraut
   ♦ Kletten-Labkraut
   ♦ Wiesen-Labkraut

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Seifenbaumartige

♦ Feld-Ahorn
♦ Spitz-Ahorn

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

Ordnung: Lippenblütlerartige

♦ Wegeriche
   ♦ Breitwegerich
   ♦ Mittlerer Wegerich
   ♦ Spitzwegerich
♦ ACHTUNG: Fingerhut

Teil 4 – Pflanzenfamilien von R bis Z

♦ Aronstab
♦ Attich
♦ Berg-Ahorn
♦ Eschen-Ahorn
♦ Europäische Eibe
♦ Blauer Eisenhut
♦ Roter Fingerhut
♦ Gefleckter Schierling

Teil 5 – Giftpflanzen und ungünstige Tiere

♦ Gemeiner Seidelbast
♦ Gewöhnliches Pfaffenhütchen
♦ Herbstzeitlose
♦ Hundspetersilie
♦ Maiglöckchen
♦ Scharbockskraut ab der Blüte
♦ Schwarze Tollkirsche
♦ Wasserschierling

Teil 5 – Giftpflanzen und ungünstige Tiere

♦ Fuchsbandwurm
♦ Mücken
♦ Zecken

Teil 5 – Giftpflanzen und ungünstige Tiere

Gemüse

♦ Karotte

Teil 6 – Marktpflanzen

Das BÄRLAUCHPHÄNOMEN

Die Geschichte …

Das mit dem Bärlauch ist echt nicht fair. Ich habe mich immer gewundert: Die Leute reden im Frühjahr davon, alles kein Problem, die Wälder sind voll davon und man bzw. frau muss sich nur bücken und rücksichtsvoll ernten. Ich dachte, ich bin einfach zu blöd, Bärlauch zu finden und zu erkennen.

Und dann hat Markus mich aufgeklärt: Bärlauch wächst auf basischem Boden (unter Sonstiges ist ein Bild von Markus im Bärlauch). Da wo es Heidelbeeren gibt und Rhododendren super wachsen, ist der Boden sauer. Und in meiner Gegend sind die Rhododendren riesig und es gibt viele Heidelbeeren. Also bin ich doch nicht zu blöd, Glück gehabt.

Nach einer weiteren Recherche im Internet habe ich zwei weitere, sehr interessante Seiten gefunden: FloraWeb und die Bodenübersichtskarte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Auch wenn mir hier viele Fachbegriffe noch nichts sagen, so tauchen doch immer wieder die Begriffe kalkhaltig (was basisch ist) und sauer bei verschiedenen Böden auf.

Und wenn ich dann die Bodenübersichtskarte (hier als pdf) mit dem Verbreitungsgebiet des Bärlauchs vergleiche, sind die Übereinstimmungen sehr gut zu erkennen. Im Bereich des norddeutschen Tieflandes herrscht also tatsächlich in Bezug auf den Bärlauch “Tote Hose”.

Rhododendronpark Dresden-Wachwitz (Dr. Bernd Gross, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
Rhododendronpark Dresden-Wachwitz (Dr. Bernd Gross, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
Verbreitungsgebiet des Bärlauchs (Allium ursinum) in Deutschland (Karte vom Bundesamt für Naturschutz, BfN, FloraWeb)
Verbreitungsgebiet des Bärlauchs (Allium ursinum) in Deutschland (Karte vom Bundesamt für Naturschutz, BfN, FloraWeb)
Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Bodenübersichtskarte von Deutschland

Bodenübersichtsichtskarte von Deutschland (BÜK3000, 1 : 3 000 000) von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Zitate von den Webseiten des BGR

Die Bodenkarten in den Maßstäben 1:200.000 bis 1:5.000.000 stellen die Verbreitung der Böden in Deutschland dar. Die Bodeneinheiten der Karten werden erläutert und anhand von flächentypischen Bodenprofilen beschrieben. Diese sind mit umfangreichen Datensätzen hinterlegt, die in der Flächendatenbank vorgehalten werden.

Mit der Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BÜK1000) liegt seit 1995 die erste gesamtdeutsche Bodenkarte vor. Sie wurde auf der Grundlage von Übersichtskarten der alten und neuen Bundesländer erarbeitet und stellt die Verbreitung und die Eigenschaften der Böden Deutschlands auf der Grundlage einer einheitlichen Bodensystematik dar.

Die BÜK1000 wird in gedruckter Form zusammen mit einem Erläuterungsheft angeboten. Die geometrischen und inhaltlichen Informationen werden darüber hinaus digital in der Flächendatenbank des Fachinformationssystems Bodenkunde (FISBo BGR) vorgehalten und fortlaufend aktualisiert.

Zu den Produktkomponenten gehören neben der digitalen Kartengrafik eine Kurzlegende sowie eine im Erläuterungsheft abgedruckte ausführliche Legende mit 72 Legendeneinheiten und Referenzbodenprofilen, die u.a. Angaben zum Bodeninventar und zu den Ausgangsgesteinen der Bodenbildung, aber auch zu Bodenarten, Wasserverhältnissen und Gründigkeit enthält.

Um der Vielzahl von Verwendungsbereichen und Nutzeranforderungen gerecht zu werden, hat die BGR aufbauend auf der BÜK1000 verschiedene Folgeprodukte entwickelt, z.B. kleinermaßstäbige, leichter lesbare Karten für nationale Atlanten, oder auch nutzungsdifferenzierte Bodenkarten, in denen die typischen Böden für die Hauptnutzungsformen Grünland, Wald, Ackerland angesprochen und beschrieben werden.

Hier kannst du dir die BÜK3000 etwas übersichtlicher im pdf-Format ansehen.

Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Legende zur Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Legende zur Bodenübersichtskarte Deutschlands von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Hier kannst du dir die Bodenübersichtskarte im Format 1 : 3 000 000 (BÜK3000) etwas übersichtlicher im pdf-Format ansehen.

FloraWeb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen in Deutschland

FloraWeb vom Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Zitate von der Webseiten von FloraWeb

FloraWeb ist seit dem Jahr 2000 online und bietet als Web-Flora des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ein breites Spektrum an Informationen zu Verbreitung, Areal, Gefährdung, Schutz, Taxonomie und Nomenklatur sowie Biologie und Ökologie der wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzenarten (Phanerogamen) Deutschlands.

Darüber hinaus sind auf FloraWeb Informationen zu den Pflanzengesellschaften Deutschlands und der potentiellen natürlichen Vegetation abrufbar. Eine Ausweitung des Informationsangebotes auf die Moose (Bryophyten) ist geplant.

Die Inhalte stammen aus publizierten Quellen sowie aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F+E) des BfN und von dessen Kooperationspartnern. Die Datengrundlagen werden in Datenbanken kontinuierlich gepflegt und stehen der Öffentlichkeit damit immer in ihrer aktuellen Form zur Verfügung.

Zusatzinformationen zu den Rasterstatistiken: Verbreitung der Farn- und Blütenpflanzen in Deutschland; aggregiert im Raster der Topographischen Karte 1:25000 (Rasterstatistik, Grundraster TK25), Datenbank FlorKart vom Bundesamt für Naturschutz aus Deutschlandflora 1.0 vom Botankikverband “Netzwerk Phytodiversität Deutschland” (NetPhyD).

Über das Datenportal “Deutschlandflora” können Beobachtungs- und Sammlungsdaten von Gefäßpflanzen durch amtliche und ehrenamtliche Organisationen sowie interessierte Einzelpersonen erfasst werden. Mit der Deutschlandflora-App ist dies auch mobil möglich.

Verbreitungsgebiet des Bärlauchs (Allium ursinum) in Deutschland (Karte vom Bundesamt für Naturschutz, BfN, FloraWeb)
Verbreitungsgebiet des Bärlauchs (Allium ursinum) in Deutschland (Karte vom Bundesamt für Naturschutz, BfN, FloraWeb)
Legende zu den Rasterstatistiken von FloraWeb
Legende zu den Rasterstatistiken von FloraWeb

WARUM und WO sammeln?

Ich befinde mich gerade in der Ausbildung zur Fachberaterin für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen. Und dafür muss ich auch lernen. Deswegen habe ich einige relevante Wildpflanzen hinterlegt. Wobei zu den Wildpflanzen nicht nur die Kräuter sondern auch Sträucher, Stauden und Bäume zählen.

Wenn du dich genauer informieren willst, kann ich dir die Ausbildung bei Dr. Markus Strauß empfehlen. Markus ist ein freundlicher und unheimlich inspirierender Mensch und die Stunden mit ihm und seinem Team waren bzw. sind etwas ganz Besonderes für mich.
Unsere Wildpflanzen sind ein super spannendes Thema, gerade und vor allem vor dem Hintergrund unserer Gesundheit und unserer Hormone. Wildpflanzen kosten kein Geld und sind viel reicher an Nährstoffen als die Produkte aus dem Supermarkt.

Viele Wildpflanzen sind auch als “Unkräuter” bekannt. Besser ist die Bezeichnung kulturbegleitende Wildpflanzen oder Begleitpflanzen. Noch besser wäre bestimmt die Bezeichnung “Superkräuter”, denn viele dieser “Unkräuter” sind absolute Überlebenskünstler und Superfoods.

Ja, es kostet Zeit, dafür kann man bzw. frau bzw. divers eine Menge andere Punkte beim Sammeln abhaken:

  • Waldbaden bzw. im Wald spazieren gehen,
  • Bewegung
  • Sonnen- bzw. Lichttanken
  • entschleunigen
  • Stress abbauen
  • dem Naturdefizitsyndrom entgegenwirken.
Die Zeit für gesundheitsförderliche Aktivitäten spart man bzw. frau bzw. divers sich also. Und bekommt ganz viel dafür. Genau genommen musst du nicht immer in den Wald. Wildpflanzen, manchmal landläufig auch als Unkraut bezeichnet, wachsen überall. Also auch auf dem Balkon, im Garten, am Wegesrand. Es ist deine Entscheidung, Wildpflanzen als Schätze zu nutzen oder als Unkraut versuchen zu vernichten.

Wo solltest du nicht sammeln?

Wenn du Wildpflanzen sammelst, solltest du Sammelstellen, welche besonders schadstoffbelastet oder parasitenbelastet sein können, vermeiden. Dadurch fallen leider ziemlich viele Möglichkeiten weg. Mit der Zeit kennst du dann deine Sammelstellen und es wird mit dem Suchen und Finden besser.

Diese Sammelstellen solltest du vermeiden:

  • Wiesen, auf welchen Tiere weiden oder geweidet haben
  • Hundegassistrecken
  • Straßenränder und Umgebung von stark befahrenen Strecken
  • Bahngleise inkl. Umgebung
  • Felder inkl. Umgebung
  • Bäche oder Flüsse bzw. Bachränder oder Flussränder, welche durch Wiesen fließen, auf denen Tiere weiden
  • alle Flächen, wo du vermutest oder weißt, dass diese durch verseuchte Böden oder Eintrag von Schwermetallen, Pestiziden, Pflanzenschutzmitteln oder ähnliches schadstoffbelastet sein könnten

Sonstiges ...

Zertifizierter Coach für essbare Wildpflanzen nach Dr. Markus Strauß*

Die Ausbildung zum zertifizierten Coach für essbare Wildpflanzen nach Dr. Markus Strauß mit essbaren Wildpflanzen ist für alle Menschen geeignet, die eine gesunde Lebensweise in ihren Alltag integrieren oder mit eigenen Kursen Veranstaltungen in ihrer Gegend organisieren möchten.

Die wichtigsten Inhalte:

  • Grundlagen über Wildpflanzen
  • Einführung in die Botanik
  • Frühlingskräuter, Wildgemüse & Blüten
  • Die vitalstoffreichen Sommerpflanzen
  • Herbstliches Wildobst
  • Wintergrüne Pflanzen
  • Giftpflanzen, Gerätekunde & Anlegen von Vorräten
  • Waldbaumfrüchte, Nüsse & Wurzeln
  • Gestaltung von Gärten, Parks & Balkonen
  • Eigene Veranstaltungen organisieren

Peter Wohlleben

Podcast von Peter Wohlleben, GEO & Wohllebens Waldakademie

Was macht den Zauber der Wildnis aus? Haben Bäume Gefühle? Wie funktioniert ökologische Forstwirtschaft? Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben spricht mit Experten, Wissenschaftlern, Aktivisten und Prominenten über Wege, wie wir das Klima und den Wald besser schützen können, warum Artenvielfalt so wichtig ist – und was jeder von uns tun kann, damit die grüne Wende in Deutschland gelingt.

Wunder Land e. V.

ein tierisch erlebnisreicher bauernhof

Der Verein Wunder Land e.V. in Wachau (Sachsen) ist Heimat für rund 30 Pferde, vier Esel, drei Kühe, Gänse, Enten und unzählige Hühner, Kaninchen, eine unberechenbare Schaf- und Ziegenherde, Hunde, Katzen und Schweine.

Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche weg vom Handy, Fernseher und PC und stattdessen ins Freie zu locken. Ihnen sollen die Schönheit, aber auch die Verletzbarkeit der Natur und die Ursprünge der landwirtschaftlichen Produkte nahe gebracht werden, um sie für natürliche Grundkreisläufe, in die der Mensch als ein Teil integriert ist, zu sensibilisieren. 

Gleichzeitig wird die Begegnung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit dem ökologischen Bauen, der Biotopvernetzung im Rahmen der Landschaftsgestaltung und der extensiven Landnutzung sowie das „sanfte Reisen“ gefördert. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kleinwachau, dem Sächsischen Epilepsiezentrum Radeberg, können zweimal wöchentlich behinderte Menschen, unter der Anleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter, auf dem Pferd einige Runden drehen. 

Hast du einen Tipp für mich?

Bleibe auf dem Laufenden

Dein Gesundheits- und Hormoncoach

Julia Naudszus - Gesundheits- und Hormoncoaching

Ich bin Julia und mir macht es viel Spaß, Neues zu lernen, auszuprobieren und die Hintergründe zu verstehen. Ich erkläre gerne komplizierte Sachverhalte möglichst einfach.

Wie oft sind wir an dem Punkt: Es geht uns nicht gut, aber auch nicht schlecht, doch es kann uns keiner so richtig weiterhelfen? Oder es geht uns schlecht und uns kann trotzdem nicht geholfen werden, wir sollen uns damit abfinden? Ich bin da anderer Meinung, denn wenn jeder für sich die Verantwortung übernimmt und sich auf die Suche begibt, dann kann er auch Lösungen finden.

Stell es dir wie Puzzlen oder Rätselraten vor. Manchmal gibt es einfache Lösungen, manchmal aber auch nicht. Wir wünschen uns natürlich alle die einfache Variante. Und selbstverständlich sind heutzutage praktisch alle Informationen frei verfügbar. Du musst nur Zeit haben, sie finden und verstehen.

Hier möchte ich dich unterstützen, indem ich in meinen Blogartikeln, Onlinekursen und auf meinem YouTube-Kanal “Julia Naudszus – Gesundheits- und Hormoncoach” interessante Themen aufgreife und dir die wesentlichen Punkte leicht verständlich erkläre.

Besonders spannend finde ich den Einfluss der Hormone auf uns und umgekehrt unseren Einfluss auf unsere Hormone. Mir geht es darum, die vielfältigen Hintergründe und Zusammenhänge zur ARTgerechten Haltung der Spezies Mensch zu vermitteln und zu helfen, unser Leben besser zu “leben”.

Es hilft mir immer wieder weiter, dass ich Tierärztin und NLP-Master bin, im Bereich der Virologie über ein menschliches RNA-Virus promoviert und mich in vielen Bereichen ausprobiert habe. Als Gesundheits- und Hormoncoach ist nun die Spezies “Mensch” mein Schwerpunkt.